Neue Fördertechnik für Reifenhersteller in Ungarn

| Abteilung Konstruktion

„Das spannende an meinem Job ist, dass kein Projekt dem anderen gleicht, so wird einem nie fad.“

Konstrukteursalltag bei Schwingshandl. Realisierung einer kompletten Fördertechnik für einen expandierenden internationalen Reifenhersteller.

Die komplette Fördertechnik für ein Reifenlager, ein interessantes Projekt. Was steckt dahinter und wie kam es zu diesem Auftrag?

„Ein indischer Reifenhersteller, hat in der Nähe von Budapest sein erstes Werk in Europa errichtet. Das Werk befindet sich aktuell in der Testphase und soll ab heuer jährlich rund 6 Millionen Pkw- und Lkw-Reifen produzieren. Wir bekamen den Zuschlag für diesen interessanten Auftrag, und zwar für die Realisierung der Fördertechnik für das Reifenlager.“

Welche speziellen Anforderungen an die Fördertechnik gab es dabei?

„Wir mussten Spezialmaschinen konstruieren, welche wir vorher noch nie produziert haben. Konkret haben wir Shuttles entwickelt, welche das Hochregallager mit frisch gepressten Reifen befüllen und auch wieder entnehmen. Im Lieferumfang waren auch Heber, welche die verschiedenen Stockwerke des Regals abfahren um die Shuttles mit Reifen zu versorgen.

Nach der Entnahme der Reifen aus dem Regal, werden diese über eine von uns konstruierte Roboterzuführung zu einem Roboter transportiert. Dort werden die Reifen in Gitterboxen geschlichtet und gehen anschließend in den Versand.

Die Förderung muss natürlich entsprechend schnell gehen, bei dieser großen Produktionsmenge eine Herausforderung und es muss für alle Reifendurchmesser von 470 – 905 mm und einer Breite von 200 – 360 mm funktionieren.“

Das klingt nach einer kniffeligen Aufgabe. War es das?

„Na ja, etwas kniffelig war vielleicht, dass wir mit fixen Vorgaben was das Regal betrifft arbeiten mussten. Da wurden wir sozusagen vor vollendete Tatsachen gestellt. Aber wir haben mit dem Regalbauer gut zusammengearbeitet und es hat sofort alles reibungslos geklappt. Damit haben wir am Anfang selbst nicht gerechnet. Wir sind ein junges gut eingespieltes Team und haben zu dritt an der Konstruktion gearbeitet. Wir haben ein super Betriebsklima, da passt einfach alles.“

Eine „reife Leistung“ sozusagen, mit welcher einem erfolgreichen Produktionsstart nichts mehr im Weg steht?

„Ja, so ist es. Wir haben auch ein sehr positives Kundenfeedback und bereits einen Folgeauftrag erhalten. Darüber freuen wir uns natürlich besonders!“

 

 

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