AGB

Dokumentation
Schwingshandl wird dem Auftraggeber die für den Betrieb und die Wartung der Anlage erforderlichen Unterlagen in zweifacher Ausfertigung zur Verfügung stellen. Die Ausführung der Dokumentation entspricht den Bestimmungen der EG-Richtlinie.

Die Dokumentation beinhaltet insbesondere:

  • Betriebsanleitungen und Wartungsvorschriften
  • Installationsschema und Schaltpläne
  • Layout für Förder- und Lagertechnik
  • Ersatzteilangebot, Ersatzteillisten

Soweit Unterlagen zum Zeitpunkt der Abnahme nur in vorläufiger Form vorliegen, werden die Unterlagen in endgültiger Form innerhalb von 6 Wochen nach der Abnahme nachgeliefert.

Abnahme
Mit der Abnahme des Liefer- und Leistungsumfanges ist der Auftrag erfüllt. Die Abnahme erfolgt lt. dem vereinbarten Terminplan. Die Abnahmebereitschaft wird dem Besteller schriftlich gemeldet. Innerhalb von 2 Wochen nach Meldung der Abnahmebereitschaft muss die Abnahme durchgeführt werden. Sollte dieser Zeitraum aus Gründen, die nicht von Schwingshandl zu vertreten sind, überschritten werden, gilt die Anlage als mängelfrei abgenommen. Ebenso durch eine Nutzung der Anlage. Die Abnahme kann nur bei Vorliegen eines wesentlichen Mangels verweigert werden.

Gewährleistung
Die Gewährleistungsdauer beträgt 24 Monate bei zweischichtiger Nutzung der Anlage. Die Gewährleistung beginnt mit der Nutzung der Anlage, spätestens jedoch mit dem Tag der Abnahme, bzw. 2 Wochen nach Meldung der Abnahmebereitschaft. Werden innerhalb der Gewährleistung Mängel behoben, beginnt die Gewährleistung nur für die Teilkomponenten wieder zu laufen, an denen Mängel behoben wurden. Verschleißteile sind von der Gewährleistung ausgenommen. Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung werden in der Normalarbeitszeit durchgeführt.
Eine Gewährleistungsverpflichtung besteht nur dann wenn der Auftraggeber nachweist, dass er die in der Anlagendokumentation beschriebenen Inspektions- und Wartungsverpflichtungen erfüllt hat.

Haftung
Wir haften ausschließlich im Rahmen unserer Betriebshaftpflichtversicherung in unmittelbarem Zusammenhang mit unserem Liefer- und Leistungsumfang für Sach-, Personen- und daraus resultierende Vermögensschäden bis EUR 3.Mio. Mängelfolgeschäden, sowie Schäden aus verspäteter Anlagenfertigstellung, wie insbesondere entgangener Gewinn sowie Schäden durch Produktionsunterbrechung und Betriebsbehinderung, sind ausdrücklich ausgeschlossen.
Aufgrund Verletzung der Vertraulichkeit haftet SCHWINGSHANDL nur, wenn SCHWINGSHANDL oder SCHWINGSHANDL-Mitarbeiter, bzw. Sublieferanten von SCHWINGSHANDL und deren Mitarbeiter vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben. Ansprüche gegen Mitarbeiter der SCHWINGSHANDL, bzw. Mitarbeiter von SCHWINGSHANDL-Sublieferanten, sind soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen, auch wenn sie aus einer unerlaubten Handlung resultieren. Arbeiten, die über unseren Auftrag hinausgehen, darf das Montagepersonal nur mit unserer Zustimmung ausführen. Wir haften nicht für Arbeiten unseres Montagepersonals und sonstiger Erfüllungshilfen, soweit diese Arbeiten nicht mit unserem Liefer- und Leistungsumfang im Zusammenhang stehen oder soweit die Mängel auf Eingreifen des Bestellers zurückzuführen sind.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, für die Sicherheit am Montageort zu sorgen.
Er haftet uns für Personen- und Sachschäden, die sich aus der Verletzung dieser Verpflichtung ergeben.

Eigentumsvorbehalt
Sämtliche von uns gelieferten Teile sowie auch das fertige Gewerk bleiben bis zur völligen Tilgung aller uns gegenüber bestehenden finanziellen Verpflichtungen des Auftraggebers unser Eigentum.
Dieses Eigentum verbleibt uns auch dann, wenn unsere Lieferung fest mit dem Eigentum des Auftraggebers verbunden bzw. eingebaut ist. Solange der Eigentumsvorbehalt besteht, ist eine Veräußerung, Verpfändung, Sicherungsübereignung und Vermietung oder anderweitige Überlassung der von uns getätigten Lieferungen ohne unsere schriftliche Zustimmung unzulässig. Im Falle einer Pfändung oder sonstigen Inanspruchnahme des von uns gelieferten Gewerkes oder Teile desselben durch Dritte ist der Auftraggeber verpflichtet, unser Eigentumsrecht geltend zu machen und uns hievon sogleich zu verständigen. An dieser Stelle des unter unserem Eigentumsvorbehalt stehenden Gegenstandes tritt im Falle seiner Veräußerung der an dessen Stelle tretende Anspruch des Auftraggebers, ohne dass dieser dazu ausdrücklich an uns abgetreten werden müsste.

Gefahrenübergang
Spätestens mit der Nutzung der Anlage tritt der Gefahrenübergang ein. Bei Abnahmeverzug und jeder Art von Nutzung der gelieferten Anlage bzw. Teilbereichen davon, durch den Auftraggeber oder Dritte, geht die Gefahr bereits zu diesem Zeitpunkt auf den Auftraggeber über. Der Auftraggeber haftet für alle von uns gestellten Ausrüstungen und Materialien zeitlich bis zur Vollendung der Montagearbeiten bzw. bis zur Räumung und dem Abtransport der Arbeitsbehelfe risikomäßig bis zum Begriff der höheren Gewalt für alle ihnen zustoßenden Beschädigungen, ihrer Zerstörung und ihr Abhandenkommen.